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Rathaus-Post 51. KW 2020

Themen im Gemeinderat

Liebe Duracherinnen und Duracher,

das Hauptaugenmerk der Gemeinderatsmitglieder und der ungewöhnlich vielen Besucher in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres galt dem Thema „Neuer Standort für das Kinderhaus St. Theresia". Wie Sie wissen, beschäftigt dieses Thema den Gemeinderat seit mind. 1 ½ Jahren. Der mit dem alten Gemeinderat gefundene Standort an der Heimkehrerstraße wurde vom Großteil des neuen Gemeinderats kritisch hinterfragt und somit eine neue Lösung geboren: Durch die Verlegung der Tennisplätze entsteht an der Oberhofer Straße ein für Jahrzehnte gesicherter, idealer und zukunftsträchtiger Kinderhausstandort. Das große Grundstück lässt keine Wünsche offen und bietet so die Gewähr, mit den Ansprüchen „mitzuwachsen". Das bedeutet, dass der nun auf sechs Gruppen ausgelegte Baukörper im Bedarfsfall erweiterbar sein wird. Da die Kosten für den Bau erheblich sein werden und zuvorderst die Architektenleistungen über dem Schwellenwert von 214.000 € liegen werden, ist es vorgeschrieben, diese Leistungen europäisch auszuschreiben. Dies geschieht mittels eines Planerwettbewerbs, der Anfang 2021 auf den Weg gebracht wird.

Diskussionen entstanden insbesondere aus der durch die Standortwahl notwendigen Verlegung der Tennisplätze. Die Kosten dafür werden sehr unterschiedlich gesehen und müssen wohl durch ein Fachbüro genauer errechnet werden.

Abwassergebühren

Richtungsweisend war auch die Vorstellung der neuen Kalkulation der Abwassergebühren. Wussten Sie, dass neun Parameter herangezogen werden müssen, um hier auf die nächsten vier Jahre vorauszublicken? Die Hauptkostentreiber sind natürlich die stetig steigenden Abwassermengen und die daraus resultierenden Investitionen. Da sowohl die Gemeinde Durach als auch der Abwasserzweckverband Kempten, dessen Mitglied wir sind, in den nächsten drei Jahren jeweils mehrere Mio. € in die Abwassertechnik und neue Kanäle investieren, resultieren als Konsequenz steigende Gebühren. Diese steigen von jetzt 1,55 €/m³ auf künftig 2,19 €/1.000 l an. Zu beachten ist, dass wir die Gebühren vor vier Jahren gesenkt haben. Das Prinzip bei den Sparten Wasser und Abwasser ist, dass kostendeckende, nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen bemessene Benutzungsgebühren erhoben werden. Da Benutzungszwang besteht, soll das Gebührenaufkommen die Kosten nicht übersteigen. Wenn über die Jahre ein Plus gemacht wird, wird es in der kommenden Periode verrechnet, bei einem Minus ebenso.


Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister