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Rathaus-Post 12. KW 2021

Covid 19 Impfsituation in Durach

Liebe Duracherinnen und Duracher,

voller Sorge schauen Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Gastronomiebetriebe, Vereine und Erholungssuchende auf die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen und hoffen, dass zumindest an Ostern ein einigermaßen normales Leben möglich sein wird.
Um zu dieser Normalität beizutragen, versucht auch die Gemeinde Durach durch das Organisieren von Impfungen das Risiko zu mildern und Sicherheit herzustellen.
Den Verantwortlichen im Seniorenzentrum ist es bereits gelungen, alle Bewohner sowie das Personal zweimal impfen zu lassen.
Wie Sie der regionalen Presse entnehmen konnten, organisiert nun auch die Gemeinde Durach Impfungen. Unser Partner ist das Bayerische Rote Kreuz, das hier die Vorgaben macht. Wir versuchen nun anhand der vorgegebenen Risikogruppen eine transparente, nachvollziehbare und von allen akzeptierbare Reihung festzulegen. Dazu wurden vor einigen Wochen rund 470 Duracherinnen und Duracher, die über 80 Jahre alt sind, angeschrieben. Leider gibt es aus Datenschutzgründen keine Möglichkeit herauszufinden, wer bereits geimpft ist. Deshalb mussten alle angeschrieben werden. Während sich 95 % darüber gefreut, sich bedankt und unsere Fürsorge gelobt haben, gab es auch die Meinung, wir seien „unfähig". Das muss man dann halt hinnehmen.
Begonnen wurde am Mittwoch dieser Woche mit 54 Personen über 80 Jahre. Unser Impftag bleibt vorerst am Mittwoch. Zum reibungslosen Ablauf teilen wir die Impfwilligen im Viertelstundentakt ein (2 Personen in 15 Min.). Momentan wird der Impfstoff von Biontec verimpft. Aus einer Impfampulle können sechs Impfungen verabreicht werden, deshalb muss die eingeladene Teilnehmerzahl durch 6 teilbar sein. Um zu verhindern, dass Impfstoff verworfen werden muss, wenn jemand trotz Einteilung und Bestätigung nicht erscheint, wird eine „Springerliste" vorbereitet. Darauf stehen Personen, die in kürzester Zeit am Impfort sein können und viele Kontakte zu anderen Menschen haben: z. B. Erzieherinnen, Lehrer oder Feuerwehr.
Wie geht es weiter?
Sobald in den Landkreisgemeinden und der Stadt Kempten alle über 80-jährigen geimpft sind, wird die nächste „Schublade" gezogen und alle über 70-jährigen angeschrieben. Gleichzeitig wird darauf zu achten sein, das je nach Impfstoff in bestimmten zeitlichen Fristen die Zweitimpfung erfolgen muss.
Der Impfort ist übrigens die Jugend-Kultur-Werkstatt. Hier ist in idealer Weise alles vorhanden, was Ärzte, Impfpersonal und Impfwillige benötigen.
Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister