headerluftbild

headermitdermausinsrathaus

headerwinter

headerfairtrade

Feuerwerksmüll in den an Durach angrenzenden Feldern

feuerwerksmuell20005022018Mit großer Sorge sieht die Gemeinde Durach die Mitteilungen einiger Landwirte bzgl. Silvestermüll. Unter den Fundstücken befinden sich leere Flaschen, Dosen, Plastikbeutel und Teile von Böllern oder Silvesterraketen. Wenn beispielsweise kleine Stücke von verrußten Holzstücken, Drähten, Plastikabdeckungen oder anderen Teilen von Silvesterraketen im Tierfutter landen und mitgefressen werden, können die Tiere daran erkranken und sogar sterben. Grund: Kühe und Jungvieh können im Gegensatz zum Menschen nur sehr schwer selektieren, kleine Fremdkörper werden deshalb oft mitgefressen.
Daher ergeht die Aufforderung und herzliche Bitte an alle, die Silvester ihre Raketen auf landwirtschaftlichen Grundstücken abgeschossen haben: Sehen Sie noch in der Zeit der Vegetationsruhe nach, ob es an diesen Stellen möglicherweise durch Sie verursachte Verunreinigungen gibt und wenn ja, beseitigen Sie diese. Vielen Dank.


Fachkraft für Inklusion im Kinderhaus Christophorus

fachkraftinklusion15122017Gute Nachrichten für das Kinderhaus Christophorus: Getrud Soldner absolvierte in den letzten beiden Jahren bei der Caritas in Augsburg eine Fortbildung zur Fachkraft für Inklusion. Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer gesellschaftlichen Realität geworden. Auch in den Duracher Kinderhäusern ist deshalb Inklusionsarbeit notwendig.

Das Ziel dabei ist, die selbstverständliche Teilhabe der Kinder mit (drohender) Behinderung und ihren Familien am Alltag in der Kindertageseinrichtung. Frau Soldner erhielt für Ihre Teilnahme am Kurs, der Abgabe einer schriftlichen Abschlussarbeit und der Teilnahme an einem Kolloquium nun das Zertifikat zur Fachkraft für Inklusion. Wir gratulieren und freuen uns über den guten Abschluss!


Ab 1. Januar 2018: Rauchwarnmelderpflicht für alle Wohnungen und Wohngebäude

Regelungen für Neubauten gelten jetzt auch für bestehende Wohngebäude
Ab dem 1. Januar 2018 müssen alle Wohnungen – auch Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser – mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Eine Vernetzung von Rauchwarnmeldern ist nicht gefordert, jedoch kann diese im Einzelfall sinnvoll sein (für Hotels und Beherbergungsbetriebe gibt es gesonderte Regelungen). Für Neubauten war bereits zum 1. Januar 2013 die Regelung eingeführt worden, dass alle Wohnungen die Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder überwacht werden müssen. Damit sollen aus der Sicht des Gesetzgebers und der Feuerwehren bei Bränden in Wohnungen die Brandtoten reduziert werden. Bei der Auslösung eines Rauchwarnmelders bleibt in der Regel noch genügend Zeit, um einen Löschversuch zu unternehmen oder sich und die Familie selbst zu retten. Kreisbrandrat Michael Seger betont: "Die Feuerwehren stehen ausdrücklich hinter dieser Regelung. Ein Rauchwarnmelder ist auch nachts aktiv, während bei Menschen im Tiefschlaf auch der Geruchssinn Pause macht." Für den Einbau ist der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Es empfiehlt sich die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders schriftlich zwischen den unmittelbaren Besitzern (Mieter) und dem Eigentümer (Vermieter) zu vereinbaren und zu dokumentieren. Es dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die der DIN EN 14 604 entsprechen und eine CEKennzeichnung besitzen. Für Menschen, die den Alarm der Rauchwarnmelder nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte mit Lichtsignalen und Rüttelkissen verbunden werden. Sollte bei einem Wohnungsbrand eine Person verletzt werden oder sie sogar zu Tode kommen und kein Rauchwarnmelder vorhanden gewesen sein, kann von den Ermittlungsbehörden überprüft werden, ob beim Vorhandensein eines Rauchwarnmelders das Unglück vermeidbar gewesen wäre. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat auf seiner Homepage unter www.stmi.bayern.de  weitere Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht veröffentlicht. Auch auf der Homepage des LFV Bayern www.lfv-bayern.de/aktuelles sind dazu Informationen abrufbar.


Winterdienst

winterdienstVerordnung über die Sicherung der Gehwege im Winter

Jeder Grundstücksbesitzer ist dafür verantwortlich, dass die Gehwege und –flächen entlang seines Grundstücks in verkehrssicherem Zustand gehalten werden. Nach der gemeindlichen Satzung müssen hierzu die Gehbahnen bzw. Gehwege entlang der innerörtlichen Grundstücke

an Werktagen ab 07.00 Uhr
an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ab 08.00 Uhr

geräumt und gestreut werden. Die Sicherungsmaßnahmen sind bei fortgesetzter Schnee-, Reif- oder Eisglätte bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist. Wenn keine Gehwege vorhanden sind, ist auf der Fahrbahn ein 1 m breiter Streifen entlang des Grundstückes zu räumen.

Der geräumte Schnee von Gehwegen und (Garagen-)Einfahrten darf nicht auf öffentlichen Straßen, Wege, Plätzen oder Anlagen gelagert werden, sondern ist auf der eigenen Grundstücksfläche zu lagern.

Als Streumittel für die öffentlichen Gehwege kann unentgeltlich Salz/Splitt aus den Streukisten entnommen werden. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies nur für diesen Zweck und nicht zum Streuen von privaten Flächen benutzt werden darf. Bitte nehmen sie die Räum- und Streupflicht ernst, da Sie bei einem Unfall, der auf der Gehbahn vor Ihrem Grundstück passiert, unter Umständen zum Schadensersatz herangezogen werden könnten.

Des Weiteren wird gebeten, Abflussrinnen, Hydranten, Wasserschieber und Kanaleinlaufschächte bei der Räumung freizuhalten.

Vom gemeindlichen Bauhof wird der Einsatz von Streusalz auf das absolut notwendige Maß beschränkt, wir bitten deshalb sowohl die Fußgänger als auch die Kraftfahrer um entsprechend vorsichtiges Verhalten.

Ganz allgemein möchten wir darauf hinweisen, dass der Winter ein Naturereignis ist, mit schlechten und guten Seiten, mit Pflichten und Freuden. Wir sollten die Aufgabe mit Geduld und Gelassenheit anpacken, mitunter zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Nachbarschaftshilfe ist gerade bei älteren oder alleinstehenden Mitbürgern notwendig.

Sie können davon ausgehen, dass unsere Winterdienstmannschaft entsprechend den Verhältnissen laufend im Einsatz ist. Der Räum- und Streudienst wird nach bestimmten Schwerpunkten durchgeführt. Die Rangfolge lässt sich wie folgt beschreiben:

a) Verbindungsstraße/Ortskern/gefährliche Straßenabschnitte
b) Verbindungswege der Omnibuslinien und des Schulbusses
c) Einrichtungen wie Schule/Kindergarten/Feuerwehrhaus/Rathaus/Friedhof
d) Wohnstraße, Wohnsiedlungen ohne große Gefahrenquelle

Probleme bereiten dem gemeindlichen Bauhof allerdings immer wieder die geringen verbleibenden Durchfahrtsbreiten, aber zum Teil auch die Durchfahrtshöhen aufgrund von herunterhängenden Ästen. Die Schneefälle der vergangenen Tage drücken die Äste weit in den Straßenraum hinein, beschädigen die Fahrzeuge und verzögern die Schneeräumung. Bitte entfernen Sie die Schneelast bzw. schneiden Sie die Äste zurück, falls dies nicht reichen sollte.

Der Freiraum über dem Gehweg (Lichtraumprofil) muss 2,50 m betragen, der Freiraum über der Straße 4,50 m. Zur Straße hin müssen alle Begrünungen auf 50 cm Abstand zur Straße zurück geschnitten werden. Wir weisen darauf hin, dass unpassierbare Straßenbereiche von den Räumfahrzeugen nicht angefahren werden! Bitte schneiden sie auch eingewachsene Straßenlampen frei, so dass Straßen und Gehwege bei Dunkelheit gut ausgeleuchtet werden.

Parkende Fahrzeuge am Straßenrand behindern die Schneeräumung und machen bei diesen Straßenverhältnissen einen reibungslosen Räumdienst unmöglich. Sollten uneinsichtige Parker weiterhin ihr Fahrzeug am Straßenrand abstellen, werden wir zukünftig an den neuralgischen Stellen über die Wintermonate absolute Halteverbotsschilder anbringen!

Es darf nicht sein, dass bequeme Autofahrer ihr Fahrzeug am Straßenrand einfach abstellen und sich anschließend als Hausbesitzer oder Mieter über den Schneepflugfahrer beschweren, weil dieser den Schnee auf der „falschen Seite“ abgelagert hat.

Ebenfalls weisen wir nochmals darauf hin, dass der Schnee aus den Hof- und Garageneinfahrten auf dem eigenen Grundstück zu lagern ist. Nicht auf die Straße schieben.

Bitte halten sie sich an § 1 der Straßenverkehrsordnung:
Abs. 1:  Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Abs. 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach dem Umständen vermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Das Winterdienst-Team ist mit vollem Einsatz für sie da und bittet um ihr Verständnis. Vielen Dank!


Eröffnung des Stegs über die Durach

stegwaldschenke27102017Am vergangenen Mittwoch konnten der neue Steg über die Durach sowie die Zuwegung und die in Teilen neue Treppe zur Waldkapelle eingeweiht werden. Mit dabei waren Mitarbeiter aus Verwaltung und Bauhof, Planer, ausführende Baufirmen, die Wirtsleute der Waldschenke sowie ein Vertreter des Landratsamtes Oberallgäu und einige Duracher Bürger. Mit dem Besitzwechsel der Waldschenke vor ca. 2 Jahren wurde offenbar, dass die lange Zeit geduldete Lösung, den Wanderweg zur Waldkapelle über den Besitz der Waldschenke zu führen, nicht mehr haltbar war. Deshalb wollten sowohl die neuen Besitzer, Fam. Richter, als auch die Gemeinde Durach eine Alternativlösung. Um mögliche Konflikte gar nicht entstehen zu lassen, ging die Gemeinde daran, eine nahe gelegene und nachvollziehbare Lösung zu erarbeiten. Möglich wurde dies durch die Abtretung eines Grundstücks seitens der  Fam. Richter. Nach der Planung durch das Planungsbüro Klinger, erfolgten die Klärung der Förderfrage mit dem Landratsamt und die Bauausführung durch die Firmen Freudling und Gast. Ebenso war der Bauhof der Gemeinde Durach eingebunden. Das Resultat ist eine gelungene Gemeinschaftsleistung! Nun hoffen die Gemeinde Durach auf viele Wanderer, die Weg, Steg und Treppe nutzen und die Waldschenke auf viele Gäste. Die Gemeinde Durach bedankt sich bei allen, die an Planung, Bau und Umsetzung des Vorhabens beteiligt waren und ist sich sicher, dass die Bürgerschaft mit dem neuen Weg zufrieden ist.