headerluftbild

headermitdermausinsrathaus

headerwinter

headerfairtrade

Bürgerinitiative „Ortsgestaltung mit Augenmaß“

Sehr geehrte Duracherinnen und Duracher, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den Wochen vor Weihnachten haben Sie Post der Bürgerinitiative „Ortsgestaltung mit Augenmaß" bekommen. Darin wird die Planung der Gemeinde Durach hinsichtlich dreier Bauvorhaben kritisiert und dafür geworben, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, die nach Meinung der Initiatoren überdimensionierte Planung ablehnen und für eine Realisierung mit mehr Augenmaß stimmen sollen.

Leider sind eine ganze Reihe der aufgeführten Argumente schlicht nicht richtig und missverständlich dargestellt.
Wichtig zu wissen ist auch, dass die Gemeinde Durach versucht, die Interessen aller Bürger im Blick zu behalten.
Gerne stelle ich nun diese Fakten richtig.

1. Massive Verbauung des Grüngürtels: Mit der vorliegenden Planung wird der Grüngürtel zwar optisch anders, doch keinesfalls massiv verbaut. Die Sportstätten sind allesamt bodennah, vielfach sogar eingetieft. Durch die Landschaftsplanung mit Lärmschutzwällen und der entsprechenden Grünordnung (Bepflanzung mit Bäumen und Büschen, Ansaat von Blumenwiesen, u. U. Verlängerung des Wasserlaufs von Bechen Beach) wird das Gelände eher parkartig wirken und aufgewertet werden. Es wird wesentlich mehr Pflanzenarten geben, als dies bei einer intensiv genutzten Wiese der Fall ist.
Ein Kinderhausbau in der Heimkehrerstraße (und in der Folge die Bebauung entlang der gesamten Straße) würde den Grüngürtel weit mehr beeinflussen.

2. Tennisanlage: Es ist richtig, dass drei der vier Tennisplätze im Jahr 2012 mit einem Aufwand von 93.000 € erneuert wurden. Seriös rechnet man mit einer Nutzungsdauer von 25 Jahren. Dementsprechend liegt der Wert dieser Investition nicht mehr bei 93.000 €, sondern höchstens noch bei 60.000 €. Aufgrund des starken Mitgliederzuwachses bei der Tennisabteilung (darunter viele Kinder und Jugendliche) ist man platzmäßig am Limit, der vierte Platz und das Vereinsheim sind sanierungsbedürftig. Hier stünden also in Kürze Investitionen für die Gemeinde an.
Übrigens sehen alle Fraktionen der im Gemeinderat vertretenen Parteien die Tennisplätze über kurz oder lang an der jetzt vorgesehenen Stelle.

3. Planung Kinderhaus: Das Kinderhaus soll mit sechs Gruppen entstehen. Daraus ergibt sich eine Kostenvermutung von mind. 6 Mio. €. Die dadurch entstehenden Planungskosten werden einen sog. Schwellenwert von 214.000 € übersteigen. Damit muss automatisch eine Ausschreibung der Architektenleistungen auf europäischer Ebene erfolgen. Das alles kostet Zeit. Zur Architektenfindung ist ein Architektenwettbewerb angedacht. Die Auslobung dieses Wettbewerbs steht in Kürze an.
Investitionen in der genannten Größenordnung kann die Gemeinde Durach nicht ohne staatliche Förderung stemmen. Derzeit gibt es über eine gewisse Grundförderung hinaus kein Förderprogramm, das wir nutzen könnten.

4. Rodelbuckel und Duracher Loipe: Der Rodelbuckel wird Teil der Außenbereichsplanung des Kinderhauses und somit Teil der Auslobung des Architektenwettbewerbs sein. Es ist unser aller Ziel, diese Rodelmöglichkeit zu erhalten. Das Spuren der Loipe wird nach wie vor möglich sein. Skifahrende Gemeinderatsmitglieder sind in die Planung des Pumptracks eingebunden.

5. Finanzielle Risiken bei mehrjähriger Umsetzung: Wir sind alle keine Hellseher. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung nehmen ihren Auftrag, das Beste für Durach zu erreichen, sehr ernst. Angst vor der Zukunft hilft niemandem weiter.

6. Kinderhaus St. Theresia – ausgelagerte Kindergruppe: Es stimmt nicht, dass eine Kindergruppe aus dem Kinderhaus St. Theresia in das Pfarrzentrum ausgelagert werden musste. Hier handelt es sich um eine Krippengruppe, die entstanden ist, weil der Standort St. Josef der einzige Krippenstandort in Durach ist.

Der Standort Oberhofer Straße ist groß genug, um auch eine spätere Erweiterung zu ermöglichen. Da wir diesen Standort in langfristig zu sehr günstigen Erbpachtkonditionen übernehmen können, haben wir hier nur geringe Grundstückskosten.

Im Fall der Ablehnung der vorliegenden Planung entstehen der Gemeinde Durach eine Reihe von finanziellen Verlusten sowie ein großer Glaubwürdigkeitsverlust bei den Förderbehörden. Allein der veränderte Standort des Pumptracks wird einen Verlust von Fördermitteln in Höhe von 488.000 € bedeuten, außerdem müssen alle bereits erledigten Vorarbeiten und Planungen selbst bezahlt werden. Aus dem veränderten Standort des Kinderhauses resultieren Grundstückskosten in Höhe von mehreren 100.000 €.

Bitte überlegen Sie daher gründlich, ob Sie sich einem Bürgerbegehren anschließen. In Summe schadet dies der Gemeinde Durach.

Freundliche Grüße
GEMEINDE DURACH

Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Beschränkungen des Publikumsverkehrs im Rathaus aufgrund des Corona-Virus

Die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus ist die Vermeidung von Sozialkontakten. Das Rathaus wird für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet bleiben. Jede Bürgerin, jeder Bürger sollte jedoch genau abwägen, ob der Besuch des Rathauses derzeit wichtig und unumgänglich ist. Viele Angelegenheiten lassen sich auch per Telefon, E-Mail oder über das Internet erledigen.
Das Personal im Rathaus ist, soweit es geht, heruntergefahren. Es kann deshalb vorkommen, dass Büros nicht besetzt sind und Ihr Anliegen nicht bearbeitet werden kann. Wir bitten Sie deshalb, wenn möglich, vorher mit den Sachbearbeitern einen Termin zu vereinbaren. Beim Betreten des Rathauses gelten die allgemeinen Hygieneregeln und eine FFP2-Maskenpflicht.
Bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause um die Verbreitung des Corona-Virus so gut wie möglich einzudämmen.


Rote Corona-Ampel für den Landkreis Oberallgäu ab Sonntag, 7. November

Das Gesundheitsamt ruft erneut zu Mitarbeit und Achtsamkeit auf und dankt zugleich für das Verständnis

Die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV2 je 100.000 Einwohner innerhalb von 7-Tagen (7-Tage-Inzidenz) liegt im Landkreis Oberallgäu am 06.11.2021 bei 564,3. Die Auslastung der Intensivbetten im Zuständigkeitsbereich der Integrierten Leitstelle Allgäu beträgt 86,6 Prozent. Aufgrund dieser Überschreitungen gilt der Landkreis nun als regionaler Hotspot, in dem damit ab Sonntag, dem 07. November, die Regelungen der roten Krankenhausampel gelten.
Die entsprechende Bekanntmachung mit Hinweisen zu den nun geltenden Regelungen sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.oberallgaeu.org veröffentlicht.

Appell des Gesundheitsamtes
Die Infektionszahlen steigen weiter, was insbesondere für die Kliniken dramatische Auswirkungen hat; die Belastung der medizinischen Versorgungssysteme ist bereits am Anschlag. Viele Infektionen ereignen sich bei jungen Menschen, die Herbstferien bringen nur vorübergehende Entspannung in den Schulen, in den Kitas nehmen die Fälle hingegen wieder zu. Aufgrund des beinahe normalisierten Soziallebens sind die Zahlen der Kontakte im Verhältnis zu den Indices sehr hoch, eine Weiterverbreitung des Coronavirus war und ist damit vorprogrammiert. Dem steht nach wie vor eine zu niedrige Durchimpfungsrate gegenüber, daher der dringende Appell sich unbedingt impfen zu lassen.

Das Gesundheitsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger nochmals dringend um Mithilfe:

  • Wenn jemand positiv getestet wurde, muss er sich umgehend in häusliche Isolierung begeben. Der/die Betroffene soll bitte seine engen Kontaktpersonen selbst informieren, damit auch diese sich achtsam und angemessen verhalten können.
  • Wer positiv getestet wurde, hat eine 14-tägige Quarantäne, die im Falle von Erkrankung auch für den Geimpften nicht verkürzbar ist.
  • Geimpfte Kontakte müssen zwar nicht in Quarantäne, sollten aber unbedingt hinsichtlich Risikogruppen und sensiblen Bereichen (v.a. Kliniken, Pflege stationär wie ambulant, Schulen und Kitas) aufpassen. Wenn die Behörde aufgrund der Abfrage bei den Positiven Kenntnis von dieser Personengruppe hat, nimmt sie Kontakt zu Beratungszwecken auf und legt in Ausnahmefällen Auflagen fest.

Ungeimpfte Kontakte haben sich in Quarantäne zu begeben, diese dauert 10 Tage und kann –nur sofern keine Symptome auftreten- frühestens ab Tag 7 durch negative Testung vorzeitig beendet werden.

Weiter ist es wichtig, dass Erkrankte mit Ihrem Haus- oder Kinderarzt Kontakt aufnehmen, um entsprechend versorgt und auch dort getestet zu werden; weiter geht es auch um das Ausstellen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Schnelltestpositive Personen benötigen eine rasche Bestätigung durch eine PCR-Testung, daher sollten sich diese Personen (sofern sie nicht wegen Erkrankung beim Hausarzt getestet wurden) per Mail an das Gesundheitsamt wenden, damit sie ins kommunale Testzentrum fahren können. Es wird dort aber auch niemand abgewiesen, der gleich mit seinem Schnelltest (als Beleg) dorthin geht.

Von Anrufen bittet die Behörde aufgrund der immensen Kontaktaufnahmen abzusehen, in dringenden Fällen ist der beste Weg eine Anfrage per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Indices werden kurz kontaktiert, damit sie wissen, dass das Gesundheitsamt die Meldung erhalten hat (jeder bestätigte Fall muss von den Laboren an die Behörde gemeldet werden) und die daraus resultierende Quarantäne klar ist. Der Vorgang beansprucht aufgrund der sehr hohen Zahlen Zeit, Anfragen der Bürger zwecks Kontaktaufnahme beschleunigen dies nicht, die Meldungen werden ohnehin schnellstmöglich bearbeitet.

Kontaktpersonen werden weiterhin durch das Gesundheitsamt nur in Einzelfällen (siehe oben) angerufen. Auch die Bearbeitung bzw. Erstellung von Bescheinigungen bei den Betroffenen kann sich aktuell weiter verzögern.


Ausbau Dachgeschosse

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der Ausbau eines Dachgeschosses (auch vergangene) nach Art. 5 Kommunalabgabengesetz (KAG) dem Bauamt der Gemeinde Durach schriftlich mitzuteilen ist.

Der Ausbau eines Dachgeschosses ist beitragspflichtig, d. h. für die Erweiterung der Geschoßflächen werden von der Gemeinde Herstellungsbeiträge für die gemeindliche Abwasseranlage und Wasserversorgung veranlagt.


Bewegungsförderung für Kinder in Bayern

Das Bayerische Staatsminsiterium fördert gezielt die Bewegung von Kinder in Bayern. Alle Informiationen finden Sie hier.


Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Montag bis Donnerstag
von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag
von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag
von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Zusätzliche Sprechzeiten sind nach Vereinbarung möglich.